Neue Satzung folgt

Auf der Generalversammlung am 3. Mai 2017 wurde die neue Satzung beschlossen. Diese wird in Kürze hier zu finden sein. Nachstehend die bisherige Satzung des Deutschen Jugendverbands für Nordschleswig.

Satzung

Ziel und Zweck

§ 1
Der Verband trägt den Namen Deutscher Jugendverband für Nordschleswig und hat
seinen Sitz im Haus Nordschleswig in Apenrade.
Ziel und Zweck des Verbandes ist es, im Rahmen der deutschen Sprache Kultur, Sport
und politische Bildung zu pflegen und zu fördern.

§ 2
Der Deutsche Jugendverband nimmt die gemeinsamen Belange der deutschnord-schleswigschen Jugend gegenüber den bundesdeutschen und den dänischen
Behörden, Institutionen und der Öffentlichkeit sowie den Organisationen der Volksgruppe
wahr.
Der Deutsche Jugendverband ist Träger der Jugend- und Erwachsenenbildungsstätte
"Jugendhof Knivsberg", Genner.

Mitgliedschaft

§ 3
Mitglied kann jeder Jugendbund, Verein bzw. Klub werden, der den Zielen des
Deutschen Jugendverbandes zustimmt. Überregionale Verbände können korporatives
Mitglied des Deutschen Jugendverbandes werden.
Über die Aufnahme und den Ausschluss entscheidet die Generalversammlung.

§ 4
Durch die Mitgliedschaft haben die Jugendbünde, Vereine bzw. Verbände folgende
Rechte und Pflichten:
- die Mitglieder im Sinne der Satzung bleiben in jeder Beziehung selbständig und arbeiten
nach ihren eigenen jeweils geltenden Satzungen, die dem Deutschen Jugendverband
vorgelegt werden und sinngemäß mit der Satzung des Deutschen Jugendverbandes
übereinstimmen müssen;
- die ordentlichen Mitglieder haben die Pflichtanteile an den Unkosten - Mitgliedsbeitrag -
zu übernehmen. Diese werden im Verhältnis zu den Mitgliederzahlen berechnet.
Korporativ angeschlossene Mitglieder zahlen eine Pauschale.
- die Mitglieder legen jährlich dem Deutschen Jugendverband die Mitgliederlisten und den
Rechnungsbericht vor.

Organe

§ 5
Die Organe des Deutschen Jugendverbandes sind:

1. die Generalversammlung
2. der Vorstand

§ 5.1
Die Generalversammlung ist das höchste Organ des Deutschen Jugendverbandes.
Die von der Versammlung gefassten Beschlüsse sind für den Vorstand bindend.

Die ordentliche Generalversammlung findet jährlich vor dem 1. Juni statt.
Stimmrecht haben:
1. die Mitglieder des Vorstandes
2. die Delegierten

Jedes Mitglied entsendet einen Delegierten plus je einen Delegierten für jede ange-fangenen 40 Mitglieder. Die korporativ angeschlossenen Verbände können zwei
Mitglieder entsenden. Stimmrecht haben nur Delegierte über 16 Jahre; das Stimmrecht
kann nur ausgeübt werden, wenn das betreffende Mitglied den Mitgliedsbeitrag entrichtet
hat.

Zur Generalversammlung ist mindestens 14 Tage vorher schriftlich einzuladen. Bei ordnungsgemäßer Einberufung ist die Versammlung beschlussfähig.
Der/die 1. Vorsitzende oder der geschäftsführende Vorstand - wenn die Hälfte der im
Vorstand vertretenen Mitglieder es wünscht – können außerordentliche General-versammlungen einberufen. Ebenso muss eine Generalversammlung einberufen werden, wenn ein Viertel der angeschlossenen Mitgliedervereine dieses schriftlich beantragen.
Jedes Mitglied im Sinne der Satzung, jedes Mitglied des Vorstandes und jede/r Delegierte hat das Recht, Anträge an die Generalversammlung zu stellen. Die Anträge müssen
mindestens 7 Tage vor der Generalversammlung schriftlich vorliegen. Die eingereichten Anträge werden den Stimmberechtigten zugestellt. Dringlichkeitsanträge können direkt auf der Generalversammlung vorgebracht werden.
Satzungsänderungen müssen mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten angenommen werden.

Die Tagesordnung zur ordentlichen Generalversammlung enthält auch ohne besondere
Bekanntmachung folgende Punkte:

1. Wahl eines Versammlungsleiters
2. Tätigkeitsbericht des Vorstandes
3. Rechnungsbericht und Entlastung
4. Festlegung des Mitgliedsbeitrages
5. Satzungsgemäße Wahlen
6. Anträge
7. Verschiedenes

Der/die 1. Vorsitzende wird in den Jahren mit ungerader Jahreszahl von der
Generalversammlung gewählt.
Der/die 2. Vorsitzende wird in den Jahren mit gerade Jahreszahl von der
Generalversammlung gewählt.
Die jährliche Revision des Deutschen Jugendverbandes wird vom jeweiligen Hauptrevisor der Deutschen Minderheit (BDN) durchgeführt.

Die jugendlichen Delegierten - unter 25 Jahren - der Jugendbünde, Vereine, Klubs und
Verbände wählen auf der Generalversammlung aus ihrer Mitte einen Vertreter für den
geschäftsführenden Vorstand für ein Jahr.

Die Generalversammlung wählt 4 ordentliche Vorstandsmitglieder mit Stimmrecht.
Gewählt werden jeweils 2 in den Jahren mit ungerader Jahreszahl und 2 in den Jahren mit
gerader Jahreszahl.

§ 5.3
Die Erledigung der laufenden Geschäfte und die Ausführung der Generalversamm-lungsbeschlüsse werden einem Vorstand übertragen.

Dem Vorstand gehören an:
1. der/die 1. Vorsitzende
2. der/die 2. Vorsitzende
3. der/die Jugendvertreter/in
4. der/die Vorsitzende der Jugendbeirates
5. Vorstandsmitglied
6. Vorstandsmitglied
7. Vorstandsmitglied
8. Vorstandsmitglied
9. der/die Vereinskonsulent/in, ohne Stimmrecht
10. der/die Bildungsstättenleiter/in, ohne Stimmrecht
11. der/die Generalsekretär des Bund Deutscher Nordschleswiger, ohne Stimmrecht

Der Jugendbeirat: Der Jugendbeirat versteht sich als die Jugendabteilung des
Jugendverbandes und wird durch den/der Vorsitzenden im Vorstand vertreten.
Diese/r stellt, zusammen mit dem/der, von der Generalversammlung gewählten Jugendvertreter/in, die Jugendliche Vertretung im Vorstand dar.
Ausschüsse können bei Bedarf und unter Hinweis auf die Tagesordnung jederzeit für einen bestimmten Aufgabenbereich zeitlich befristet gewählt werden. Die Aktivität kann auch vorübergehend eingestellt werden, bindend ist der Auftrag des Vorstandes. Die Ausschussmitglieder brauchen dem Vorstand nicht anzugehören.
Die Ausschüsse konstituieren sich selbst.

Der Vorstand tritt mindestens achtmal im Jahr zusammen.
Zu den Sitzungen wird vom 1. Vorsitzenden unter Angabe der Tagesordnung mindestens acht Tage vorher eingeladen. Eine Sitzung muss auch einberufen werden, wenn dies von mindestens fünf Mitgliedern des Vorstandes schriftlich unter Angabe der gewünschten Tagesordnungspunkte beantragt wird.
Bei ordnungsgemäßer Einberufung und Einhaltung der Tagesordnung ist der Vorstand beschlussfähig.

Alle Entscheidungen werden mit einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden getroffen.
Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des/der 1. Vorsitzenden.
Stimmrecht bei Personalfragen haben nur Vorstandsmitglieder, die das 18. Lebensjahr erreicht haben.
Scheidet der/die Vorsitzende während seiner Amtsperiode aus, so übernimmt der/die 2.
Vorsitzende ohne weiteres bis zur nächsten Generalversammlung dieses Amt. Der
Vorstand wählt daraufhin ein Vorstandsmitglied zum/zur 2. Vorsitzenden.
Dispositionen über Grundeigentum des Deutschen Jugendverbandes und deren
Belastung können nur mit Zustimmung der Generalversammlung, jede andere rechtliche Vertretung des Jugendverbandes gegenüber Dritten kann nur mit Zustimmung des Vorstandes gemeinsam vom 1. und 2. Vorsitzenden (im Verhinderungsfall einem anderen Vorstandsmitglied) des Deutschen Jugendverbandes wahrgenommen werden.
Unberührt davon bleiben die Funktionsbereiche der leitenden Angestellten.
Vorstandsmitglieder haften nicht persönlich.

Täglicher Betrieb

§ 6
Die Erledigung der anfallenden Arbeiten wird dem Sekretariat übertragen.
Für das Sekretariat, den Vereinskonsulenten und den Leiter der Bildungsstätte Knivsberg ist der Generalsekretär des Bund Deutscher Nordschleswiger verantwortlicher Vorgesetzter mit Weisungsrecht.
Weisungsrecht den Mitarbeitern des Deutschen Jugendverbands für Nordschleswig gegenüber hat außerdem der 1. Vorsitzende.

Die Auflösung

§ 7
Der Deutsche Jugendverband wird nur aufgelöst, wenn die Generalversammlung mit
einer Dreiviertelmehrheit der Anwesenden und einer außerordentlichen
Generalversammlung, die innerhalb von 14 Tagen stattfinden muss, mit einfacher Mehrheit der Anwesenden dieses beschließt.
Im Falle der Auflösung fallen Zuwendungen, die der Deutsche Jugendverband vom Bund
Deutscher Nordschleswiger zur Erfüllung eines bestimmten Zweckes erhalten hat, oder die aus Zuwendungen erlangten Vermögenswerte an diese zurück, wenn der
Verwendungszweck, für den diese Zuwendungen gewährt wurden, nicht mehr erfüllt werden kann oder soll. Das gleiche gilt, wenn der Deutsche Jugendverband seinen Zweck oder seine Ziele ändert.
Stimmt der Bund deutscher Nordschleswiger der Änderung des Verbandszweckes oder
Verwendungszweckes im Einzelfall zu, so werden die Zuwendungen oder die aus
Zuwendungen erlangten Vermögenswerte dem Deutschen Jugendverband belassen. Sie
gelten in diesem Fall als für den neuen Verbandszweck oder den neuen Verwendungs-zweck gewährt.
Vermögenswerte aus Eigenleistungen oder anderweitigen Stiftungen sollen im Falle der
Auflösung des Deutschen Jugendverbandes nach Maßgaben eines Beschlusses der
letzten Generalversammlung Zwecken der Förderung der deutschen Jugend in
Nordschleswig zufallen.

Knivsberg, den 06.05.2015
Für den Vorstand des Deutschen Jugendverbandes

gez. Jasper Andresen

- 1. Vorsitzender -

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